Kategorie: Spielberichte

wJA – Souveräner Sieg nach holprigem Start

JSG Dreiburgenstadt/Felsberg : SHG

11 : 30 (4 : 15)

Leider konnte die SHG nur mit neun Spielerinnen zu dem letzten Auswärtsspiel für dieses Jahr in Felsberg antreten. Torhüterin Enna Henze hat sich am Freitag im Abschlusstraining eine Zerrung zugezogen und wird dieses Jahr wohl nicht mehr spielen können und die Feldspielerinnen Emma Höhn (Knie-OP) und Zoe Siebert (private Gründe) standen für das Spiel ebenfalls nicht zur Verfügung. Zwei weitere Spielerinnen gingen gesundheitlich angeschlagen in die Partie, so dass die Mädels der SHG wieder auf ihre altbewährte Marschroute „Qualität vor Quantität“ setzen mussten.

Zu Beginn fand die SHG nicht richtig ins Spiel, vergab einige klare Torchancen und fand nicht den richtigen Zugriff in der Abwehr. So stand es in der 18. Spielminute erst 3 zu 6 und es sah nach einem eher zähen und verkrampftem Spielverlauf aus. Doch plötzlich fanden die SHG-Mädels zu ihrer Sicherheit in der Abwehr, daraus gewonnen Bällen und dem gewohnten Tempospiel zurück. Durch einen 1 zu 9 Torlauf stellte sich dann der Halbzeitstand von 4 zu 15 ein.

Nach dem Seitenwechsel galt es für die SHG jetzt aber weiter die Konzentration und das Tempo im Spiel hochzuhalten, um nicht wieder in einen lethargischen Spielmodus zu verfallen.

Die SHG-Mädels setzen dies sehr gut um, indem sie aus einer sicheren Abwehr heraus, mit einer glänzend aufgelegten Merle Reiter im Tor, weiter mit viel Tempo spielten und im Angriff viele Tore durch schön vorgetragene Rückraum-Kreis-Kombinationen erzielten. Einzig zu bemängeln ist die 7- Meter-Ausbeute der SHG. Alle vier Strafwürfe wurden vergeben. Wir hoffen diese Schwäche im Spiel durch die Rückkehr von Emma Höhn im nächsten Heimspiel wettzumachen.

Es spielten für die SHG: Merle Reiter (Tor), Alicia Umbach (3), Melina Thiele (9), Viviana Gomer (1), Sina Bötte (7), Paula Volkmer (3), Marie Jünger (1), Mia Stein (3), Julia Fließ (3)

Damen – Nichts zu holen bei der Bundesliga-Reserve / Abschluss der Hinrunde

Am 25. November 2023 traten wir auswärts bei den Damen der HSG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim an. Die Bundesliga-Reserve startete optimal in die Saison 2023/2024 und führten die Bezirksoberliga Kassel-Waldeck an. Die Ausgangslage war daher allen bewusst.

Die erste Hälfte des ersten Durchgangs wurde von beiden Mannschaften ausgeglichen gestaltet, sodass die Anzeigetafel in der 17. Minuten einen Spielstand von 7:7 zeigte. Auf Grundlage von vielen Paraden sowie zwei gehaltenen 7-Meter von Mijah Möller zwangen wir den Wildunger Trainer zu seiner ersten Auszeit. Mit einem Halbzeitstand von 14:11 ging es in die Pause. Wir sollten uns nicht verstecken und den Kampf weiterhin annehmen, in der Abwehr mehr verschieben, mehr kommunizieren und im Angriff klare Sachen spielen. 

Die zweite Halbzeit begann zögerlich und nicht mit dem Willen mit dem die erste Halbzeit endete. In der zweiten Halbzeit gelangen wir uns lediglich acht Tore und wir kassierten 19 Gegentreffer. Das Spiel endete mit einem Spielstand von 33:19.  

Wieder einmal nehmen wir keine Punkte mit nach Hause. Die Hinrunde ist nun fast beendet – mit Ausnahme des verschobenen Spiels gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen am 15. Dezember 2023.

Wir blicken auf eine unbefriedigende Hinrunde zurück. Vielfach scheitern wir an uns selbst. Nun müssen wir optimistisch vorwärtsschauen und weiterhin die Defizite minimieren und die Stärken ausbauen. In der Hinrunde waren wir bis auf zwei Spiele ausschließlich in fremden Hallen unterwegs. Die Rückrunde findet daher im Umkehrschluss fast ausschließlich in eigener Halle statt. Mit dieser Unterstützung im Rücken werden wir alles geben, um die Punkte in eigener Haller zu behalten.

Kader (Tore): Möller, Roas, Enders (4), Grede (4), Bötte (3), Rehrmann (3/1), Thiele (2), Blankenberg (1), Hübner (1), Herbold (1), Fließ, Gumpmann, Eckhardt

WJB – Kantersieg gegen Außenseiter HDG Ederbergland 25:5 (10:2)

Zum nächsten Auswärtsspiel ging es nach einer langen Anfahrt von knapp anderthalb Stunden nach Frankenberg. Mit Unterstützung aus der A-Jugend im Tor durch Merle Reiter und den beiden c-Jugendlichen Marie Bötte und Milena Greiner konnten die Trainer auf eine volle Bank zurückgreifen. Entsprechend war die Marschrichtung klar, leichte Tore durch schnelles Tempospiel und Nutzung der 1. und 2 Welle. Dieser Plan wurde auch umgesetzt, nach 15 Minuten stand es dann 8:0 für die SHG, in der Anfangsphase konnte Stine Harms mit vier ihrer insgesamt acht Treffern in die Torschützenliste eintragen. Bis zur Halbzeit gelang der HSG Ederbergland noch zwei Treffer, die strake Torhüterin Merle Reiter konnte das ein oder andere Mal mit starken Paraden glänzen, auch die gute von Anfang an wache Abwehr machte es den Gegner schwer zum Torerfolg zu kommen. Somit ging man mit 10:2 in die Kabine.

Nach einem dicken Lob der Trainer trat man mit viel Selbstbewusstsein die nächsten 25 Minuten an. Innerhalb der ersten fünf Minuten erzielte die Mannschaft sieben Tore in Folge, auch die mitgereiste Marie Bötte aus der C-Jugend konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Die Überlegenheit von der SHG zeigte sich immer deutlicher, bei einem Spielstand von 21:4 in der 40 Minute wechselte die SHG fleißig durch. Auch probierte man ein 5:1 Abwehr aus und die Spielerinnen fanden sich auf neue Positionen wieder.

Insgesamt zeigte die Mannschaft eine sehr gute Leistung, die Spielerinnen aus der A-Jugend und der C-Jugend wurden problemlos in die Mannschaft integriert. Die weite Strecke hat sich gelohnt und der Endstand von 25:5 geht in dieser Höhe auch in Ordnung.

Es spielten:

Reiter (Tor), Krull (3), Gründl (2), Burghardt (3), Harms (8), Morell (3), Niemeyer, Otto (4), Greiner, Bötte (2), Austermühle

Torschützinnen HSG Ederbergland:Wind (4), Vedder (1)

Spielbericht Damen: Derbytime

Am Sonntag war Derbytime. Wir fuhren mit einem vollen Kader nach Wesertal.

Motiviert und gut vorbereitet starteten wir in das Spiel und konnten durch Jenny Hübner und Anna Blankenberg mit einem 4:2 in Führung gehen. Durch eine Schwache Abwehrleistung konnte die Heim Mannschaft schnell wieder aufholen. Bis zur 15 Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe. Danach konnte sich Wesertal von einem 8:8 über 12:9 und schließlich einem 16:13 zur Halbzeit absetzen.

In der Halbzeit wurde besprochen sich vorne mehr ohne Ball zu bewegen und in der Abwehr besser zuzupacken.

Wir kämpften uns bis zur 42 Minuten wieder auf ein Tor ran. Allerdings pfiff uns der Schiedsrichter mehrere Tore ab und nach der 2 Minuten Strafe gegen die Bank kam der Einbruch. Die Wesertalerinnen nutzen ihre Chancen und setzten sich nach einem 24:22 immer weiter ab und gewannen schließlich mit einem 33:26.

Wir danken Enna Henze und Melina Thiele(1) fürs aushelfen.

Es spielten noch: Möller, Herold(1), Rehrmann(3), Eckhardt, Rühl, Blankenberg (4/1), Grede(8), Enders(5), Hübner(1), Wilhelm, Bötte(3),Roas

Spielbericht Herren I: Eintracht Baunatal 2 – SHG Hofgeismar / Grebenstein

32:32 (19:10)

Nach einem souveränen Heimspiel gegen die HSG Zwehren Kassel am vergangenen Samstag, stand nun das Topspiel der Bezirksoberliga gegen Eintracht Baunatal 2 an.

In einer Hartumkämpften Partie, gestalteten beide Mannschaften den Start ausgeglichen. Bis zur 10. Spielminute stand es 6:5 für Baunatal. Danach schlichen sich zunächst kleine Fehler in das Spiel der SHG ein und ab der 20. Spielminute verlor die SHG komplett die Faden. Im Angriff wurde nicht mehr mit Druck gespielt, viele Fehlwürfe und technische Fehler sowie eine desolate Abwehrleistung verhalf dem Gegner bis zur Pause mit 19:10 in Führung zu gehen.  

Die Ansprache in der Halbzeit war klar und deutlich. Wir haben unter unseren Möglichkeiten gespielt und wollten in der zweiten Halbzeit zeigen, dass wir zurecht noch ohne Punktverlust auf Platz eins der BOL-Tabelle standen. Die SHG nahm sich vor besser in der Abwehr zu stehen und die Angriffe konzentrierter und druckvoller auszuspielen. 

Den Start der zweiten Halbzeit konnte Baunatal allerdings nutzen, da die SHG durch eine Zeitstrafe noch 1 Minute in Unterzahl spielen musste, danach bekam Christopher Gerhold auch noch eine Zeitstrafe und so führte Baunatal in der 34. Spielminute mit 22:11. Danach zeigte die SHG kampgeist und Willenskraft, und tat alles dafür den Spielstand zu verringern. Bis zur 46. Spielminute konnte man die elf Tore Führung der Gastgeber auf sieben Tore verringern. 

Nun geschah das eigentlich Unmögliche.

Angefeuert von vielen Fans der SHG, stand der Abwehrverbund sehr gut und somit hatte es Dustin Henze im Tor der SHG leichter Bälle zu parieren. Eintracht Baunatal konnte 10 Minuten kein Tor erzielen und im Angriff zog die SHG volles Tempo an. Mit 100 Prozent ging es in die Lücken, dadurch bekam Baunatal Zeitstrafen und machten ungewöhnliche Abspielfehler im Angriff. Die SHG nutze ihre Chancen und vor allem Till Seuthe, der mit 9 Toren insgesamt einen sehr guten Tag erwischte, brachte die SHG mit drei Rückraum Toren in Folge, auf 29:28 ran. Danach gelang der SHG sogar der Ausgleichstreffer in der 56. Spielminute (29:29). Die letzten vier Spielminuten waren hektisch und von Nervosität geprägt. 

Felix Heckmann erzielte in der 59. Spielminute den erneuten Ausgleichstreffer zum 31:31. Danach konnte Baunatal durch Nico Schwöbel, zehn Sekunden vor Schluss mit 32:31 in Führung gehen. 

Dann kam es zu einer verrückten Szene in den letzten Sekunden des Spiels. Baunatal wechselte für den letzten Angriff den siebten Feldspieler ein und dafür den Torhüter aus. Nach erfolgreichem Abschluss der VW-Städter wollte Jan Köbke gedankenschnell die Situation des leeren Tores nutzen und direkt vom Anwurf Kreis ins Tor treffen. Dieser Wurfversuch wurde jedoch regelwidrig, aufgrund der nicht eingehaltenen Distanz zum Anwerfer von 3 Metern, verhindert. Somit kam es in den letzten 3 Sekunden zu der Entscheidung Siebenmeter für die SHG sowie die rote Karte für den Baunataler Abwehrspieler. 

Felix Köster der sich vorher schon fünfmal vom Siebenmeterpunkt auszeichnen konnte, nahm die Verantwortung auf sich, und verwandelte den Siebenmeter souverän zum 32:32 Endstand. Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans für die Wahnsinns Stimmung.

wJB – Wieder erfolgreich trotz zerfahrenem Heimspiel gegen Ditterhausen/Waldau/Wollrode II 19:15 (9:6)

Zum ersten Mal in dieser Saison spielte die WJB in der Kreissporthalle in Hofgeismar ihr nächstes Heimspiel. Die Mannschaft musste immer noch auf ihre Mittelfrau Mia Austermühle verzichten, die krankheitsbedingt nunmehr die dritte Woche nicht am Mannschaftstraining bzw. Spiel teilnehmen konnte.

Der unbekannte Gegner stellte die Heimsieben vor eine unerwartet schwere Aufgabe, einige technische Fehler und eine nicht immer aufmerksame Abwehr führt dazu, dass sich SHG nicht absetzen konnte. Hinzu kam in der 18. Minute ein unglücklicher Zusammenstoß von Lorena Thiele mit einer Gegenspielerin. Infolgedessen viel Lorena den Rest des Spieles aus und musste sogar in der Pause ins Krankenhaus. Auf diesem Wege wünschen wir gute Besserung. Die SHG-Mädels müssten sich kurz neu ordnen, fanden jedoch nicht zu ihrer gewohnten Stärke zurück. Allein Klara Krull konnte erneut ihre Leistung abrufen und trug sich mit 9 Treffern in die Torschützenliste ein.  Die SHG ging dann mit einer Dreitore-Führung in die Halbzeitpause.

Eine deutliche Ansprache durch den Trainer Dirk Austermühle rüttelte die Mädels wach, bis zur 39. Minuten konnte der Vorsprung auf sieben Tore ausgebaut werden.  Allerdings führten erneute Fehlpässe und zu schnell abgeschlossene Torwürfe zu einer Verringerung des Torabstandes auf drei Tore in der 48. Minute Die letzten Minuten waren dann durch Siebenmeter Entscheidungen geprägt, der letzte wurde dann von Sina Lange im Tor pariert und somit gewann die SHG mit 19:15.

Dies war kein Spiel für die Galerie, aber zum Schluss reichte eine durchwachsense Leistung für den Sieg gegen Dittershausen II aus. Am Samstag geht es nach Frankenberg zum Tabellenletzten, hier ist trotzt reduziertem Kader ein Sieg eingeplant.

Es spielten:

Lange/ Hoffmann (Tor), Thiele, Krull (9/2), Gründl (1), Burghardt (2), Harms (5/2), Morell, Niemeyer, Otto (2)

Beste Torschützinnen Dittershausen/Waldau/Wollrode II: Heppler (5), Andre (4)

wJA, wJB, wJD und Damen – Ausflugs- & Spielbericht zur Frauen-Handballbundesliga nach Bad Wildungen

Am 11.11.2023 fuhren die SHG Damen, die weibliche A-und B-Jugend und die weibliche D-Jugend, als Einlaufkinder, zusammen mit einem Bus nach Bad Wildungen.

Dort verfolgten wir ein spannendes 1. Bundesligaspiel zwischen den Vipers, der Heimmannschaft, und Solingen-Gräfrath 76.

Insgesamt haben wir die Vipers mit über 50 Mitgliedern der SHG unterstützt.

Nach einer Stunde Hinfahrt konnten wir erstmals zwei stark auftretende Mannschaften in ihrem Aufwärmprogramm verfolgen. Mit hoher Motivation starteten beide Teams in die erste Halbzeit.

Durchsetzungsvermögen und platzierte Torwürfe brachten die Vipers zu einem Halbzeitstand von 16:11.

In der 2. Halbzeit kämpften sich die Gäste aus Solingen-Gräfrath immer weiter heran, sodass es in der 50. Spielminute 21:19 stand.

Mit vielen Zeitstrafen neigte sich das Spiel dem Ende zu und brachte immer spannendere Angriffe. Auch das Publikum sorgte gegen Ende für viel Stimmung in der Halle.

Durch eine kämpferisch starke Leistung konnten sich die Vipers mit 24:23 (16:11) einen verdienten Sieg erspielen.

Auch unsere Jugendmannschaften konnten viel aus dem Spiel mitnehmen und neues lernen.

Nun freuen wir uns auf eine bevorstehende Trainingseinheit mit der Frauen- Bundesligamanschafft aus Bad Wildungen.

Herzlichen Dank an die Organisatoren, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben!

Geschrieben von: Luise Gründl und Nora Burghardt

Spielbereicht Herren I – HSG Zwehren vs. SHG I

Am vergangen Samstag spielten wir vor heimischen Kullise der Grebensteiner Sporthalle gegen die angereiste HSG Zwehren/Kassel. Der Drittletzte war keinesfalls zu unterschätzen und wir haben uns dementsprechend für das Spiel in der Kabine heiß gemacht und sind hochmotiviert ins Spiel gestartet.

In den ersten Minuten war das Spiel ausgeglichen bis zum 4:4 in der 7. Minute, wobei unsere Deckung noch Probleme hatte sich abzustimmen und den Rückraum des Gegner in den Griff zu bekommen. Dadurch konnte sich der Gegner bis zur 11. Minute mit 4:6 absetzten.

Wir konnten uns jedoch wieder rankämpfen und unsere vielen freiverworfenen Abschlüsse wieder gut machen. Somit konnten wir wieder in unser Spiel finden. Die Abwehrleistung wurde besser und mit einer stabilen Leistung von unserem Torhüter Till Erdmann konnten wir den Rückstand aufholen und sogar dafür sorgen, dass der Gegner nur noch ein Tor in den verbleibenden 19 Minuten Spielzeit bis zur Halbzeit werfen konnte. (Halbzeitstand 15:7!)

In der 2. Halbzeit wollten wir mit Dampf weitermachen und anknüpfen wo wir aufgehört hatten. So konnten wir uns eine 10 Tore Führung bis zur 43. Minute erarbeiten. Es wurde weiterhin darauf gesetzt, dass wir aus einer guten Deckung die Fehler des Gegner nutzen, um uns im Angriff zu belohnen. Die gelang uns und so resultierte ein Endstand von 31:19.

Hofgeismar/Grebenstein:

Stephen Schröer, Till Erdmann, Jan Köpke (7/1), Tobias Gemmecker (6), Felix Pötter (4), Maximilian Kurth (4), Till Seuthe (3), Felix Heckmann (3), Felix Köster (2), Kristaps Svanks (1), Henrik Schröder (1), Fabian Koch, Christopher Gerhold

JSG Trendelburg gewinnt auch in Waldau

Die weibliche Jugend C der JSG Trendelburg gewinnt gegen die JSG Dittershausen/Waldau/Wollrode in der Bezirksoberliga deutlich mit 37:20 (17:8).

Mit dem 3. Sieg in Folge kletterte die JSG Trendelburg auf den 2. Tabellenplatz.

Von Anfang an waren wir konzentriert auf Ball und Gegner. Nach 10 Minuten stand es schon 10:2. Wieder einmal war die Abwehr der Schlüssel zum Erfolg. Diese stand sehr gut und im Angriff erzielten wir teilweise sehr schön herausgespielte Tore – was zur einer 17:8 Pausenführung verhalf.

Auch nach der Pause gab es keinen Abbruch im Spiel. Die Angriffe wurden konzentriert nach vorne getragen und so kam am Ende ein verdienter Sieg zu Stande.

Dittershausen hat im gesamten Spiel gut dagegengehalten. Das Ergebnis hätte durchaus besser aussehen können. Das ein oder andere Mal stand der Pfosten im Wege oder sie scheiterten an unserer Torhüterin.

Es Spielten:  TW Anabell Schäfer, Laura Blesing, Emilia Blesing(12),Pia Grohmann(4),Marie Bötte(7), Mia Lange (5), Liv Harms (1),Nieke Dettmar(4),Milena Greiner(4),Mila Patermann, Flora Altmann

wJA – Hart erkämpfter Auswärtssieg

SV Reichensachsen : SHG 15 : 21 (7 : 10)

Die SHG-Mädels waren sich der schweren Aufgabe, im Auswärtsspiel gegen Reichensachsen erfolgreich zu bestehen, bewusst, aber aufgrund der Anreise mit allen elf zurzeit zur Verfügung stehenden Spielerinnen voller Zuversicht auf einem Sieg.

Anfangs hatten die Mädels der SHG das Spiel auch gut im Griff und gingen aufgrund einer super 5-1- Deckungsarbeit in der 9. Spielminute mit 4 zu 0 in Führung. Das ganze Spiel hindurch konnte sich die SHG auf die gute Deckungsarbeit stützen, vor allem weil es im Angriff heute nicht so lief. Freie Würfe, Tempogegenstöße und auch Strafwürfe wurden vergeben. Dann kamen mit zwei verletzten Spielerinnen in der ersten Halbzeit auch noch Wechselprobleme hinzu, so dass nicht das gewohnte Tempospiel aufgezogen werden konnte. Die SHG ging zwar mit einer drei-Tore-Führung in die Halbzeit, konnte bisher aber erst 10mal den Ball im gegnerischen Tor unterbringen, was für die SHG- Mädels eher ungewöhnlich ist.

Zu Beginn der 2. Halbzeit in der 35. Spielminute beim Stand von 12 zu 10 für die SHG wurde die SHG- Spielerin Mia Stein im Gesicht verletzt. Zur besseren Einschätzung der Situation wurde der Notarzt verständigt. Es gab eine 20-minütige Spielunterbrechung bis die Erstuntersuchung abgeschlossen war und es für alle die Entwarnung gab, dass kein akuter medizinischer Notfall vorliegt. Die SHG-Spielerin Mia Stein wurde dann aber umgehend von einem Elternteil ins Krankenhaus gebracht, um weitere Untersuchungen zu veranlassen.

An dieser Stelle gute Besserung an dich Mia. Wir hoffen, dass du schnell wieder fit bist und keine gesundheitlichen Folgen der Verletzung zurückbleiben. Vielen Dank auch an die mitgereisten Eltern, die sofort eingegriffen und unterstützt haben.

Nach diesem Schreck und der langen Unterbrechung in einer eiskalten Sporthalle war es fraglich, ob die SHG sich jetzt nochmal auf das Spiel konzentrieren konnte und es auch konditionell mit nur noch einer angeschlagenen Auswechselspielerin bis zum Spielende durchhält.

Doch zeigten die SHG-Mädels einen tollen Kampf-und Teamgeist und setzten sich bis zur 45. Spielminute vorentscheidend auf 18 zu 12 ab. Diese Führung wurde in der 54. Spielminute nochmal auf 21 zu 13 ausgebaut und das Spiel schlussendlich verdient gewonnen.

Die SHG hat großartig füreinander und miteinander in der Abwehr gefightet und damit den entscheidenden Grundstein für den Sieg gelegt. Auch war Torhüterin Enna Henze wieder ein starker Rückhalt, die die Gegner zusammen mit der starken SHG-Deckung quasi zermürbt haben.

Von Trainerseite können wir dieser Mannschaftsleistung nur großen Respekt zollen und hoffen einfach, dass ihr euch am Ende der Saison auch mit dem Meistertitel dafür belohnt. Nach Abschluss der Hinrunde sieht es für die SHG-Mädels, die jetzt mit 10 zu 0 Punkten an der Tabellenspitze stehen, erfolgsversprechend aus.

Es spielten für die SHG: Enna Henze, Merle Reiter (beide Tor), Alicia Umbach (1), Melina Thiele (5), Viviana Gomer (1), Sina Bötte (6), Paula Volkmer (2/2), Marie Jünger, Zoe Siebert (3), Mia Stein, Julia Fließ (3/1)