Im Aufsteigerduell gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen mussten wir uns am Ende denkbar knapp mit 30:31 (11:18) geschlagen geben. Nach einer schwierigen Phase vor der Halbzeit und zwischenzeitlich acht Toren Rückstand haben wir uns in der Schlussphase noch einmal stark zurückgekämpft – für den ersten Punktgewinn hat es leider trotzdem nicht gereicht.
Die Anfangsphase war ausgeglichen. Wir standen in der Abwehr ordentlich, kamen im Angriff zu guten Abschlüssen und konnten das Spiel offen gestalten. Bis zur 20. Minute ging es hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.
Danach haben wir uns allerdings zu viele einfache Fehler erlaubt. Unsere Angriffe wurden hektischer und Lohfelden nutzte das konsequent aus. So gerieten wir bis zur Pause mit 11:18 ins Hintertreffen. Ein Rückstand, der natürlich erst einmal schwer zu verdauen war.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es uns zunächst nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Lohfelden hielt uns auf Distanz und baute die Führung zehn Minuten vor dem Ende sogar wieder auf acht Tore aus. Zu diesem Zeitpunkt sprach nicht mehr viel für uns – aber wir haben uns nicht aufgegeben.
Mit deutlich mehr Energie in der Abwehr, Tempo nach vorne und großem Einsatz kämpften wir uns Stück für Stück zurück. Zwei Minuten vor Schluss verkürzte Nikita Schmidt auf 28:29 und das Spiel war wieder komplett offen. Die Halle war da, wir waren da – doch Lohfelden fand noch einmal die passende Antwort. Trotz der Treffer von Luis Kepper und Seifeddine Smati reichte es am Ende leider nicht mehr zum Ausgleich.
Die Niederlage tut weh, weil wir nach dem großen Kampf in der Schlussphase mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten. Trotzdem nehmen wir die Moral und den Einsatz aus den letzten Minuten mit und wollen im nächsten Spiel von Beginn an über 60 Minuten zeigen, was in uns steckt.


