Hofgeismar/Grebenstein. Zwei Tage lang stand in Hofgeismar und Grebenstein alles im Zeichen des Jugendhandballs: Die SHG Hofgeismar/Grebenstein richtete zum zwölften Mal ihre Jugendhandballtage aus und durfte sich über eine starke Resonanz freuen. Mehr als siebzig Mannschaften, rund 1.300 Handballfreunde, sorgten in den Sporthallen für lebendige Turnieratmosphäre.
Auf dem Spielfeld zeigten die jungen Sportlerinnen und Sportler, was den Handball ausmacht: Einsatzbereitschaft, Zusammenspiel, Tempo und Fairness. In mehreren Altersklassen wurde um Tore, Punkte und Platzierungen gespielt. Gleichzeitig blieb der Gemeinschaftsgedanke jederzeit spürbar – ganz im Sinne des Turniermottos, nach dem am Ende nicht nur die Ergebnisse zählen.
Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen leistete auch die Unterstützung des Freundeskreises des Deutschen Handballs (www.fddh.de). Der Verein engagiert sich bundesweit für die Förderung des Nachwuchses und trug dazu bei, dass die Veranstaltung für die teilnehmenden Teams zu einem besonderen Erlebnis wurde.
Rund 80 Helferinnen und Helfer sorgten an beiden Turniertagen für einen reibungslosen Ablauf. Sie kümmerten sich um Organisation, Versorgung und Betreuung und trugen maßgeblich dazu bei, dass sich Mannschaften, Familien und Gäste rundum wohlfühlten.
Philip Schröer, früher wurfgewaltiger Rückraumschütze der SHG-Herren und heute Mitglied des Organisationsteams, zog ein positives Fazit: „Das waren zwei gelungene Tage vollgepackt mit tollem Jugendhandball. Ich bin seit vier Jahren immer wieder gerne dabei. Besonders freut es mich, dass es keine schweren Verletzungen gab. Auch das rundet das positive Gesamtbild deutlich ab.“
Für zusätzliche Motivation sorgten attraktive, auf Jugendteams zugeschnittene Preise für die erstplatzierten Mannschaften. Doch auch die Teams, die diesmal nicht ganz vorne landeten, gingen nicht leer aus.
Auch abseits des Spielfelds war der Zuspruch groß: Rund 700 Würstchen, 700 Brezeln, belegte Brötchen sowie alkoholfreie Kaltgetränke fanden reißenden Absatz.
Jürgen Schallert vom Organisationsteam zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Sieger sind alle Teilnehmer, die den Handballsport auf so beeindruckende Weise dargeboten haben – fair, aber mit dem notwendigen Kampfgeist. Der Handball ist der eigentliche Sieger. Ich möchte mich außerdem bei allen bedanken, die sich aktiv eingebracht haben. Ohne die vielen fleißigen und engagierten Helferinnen und Helfer könnten wir eine solche Veranstaltung nicht durchführen.“
Am Ende blickten die Veranstalter auf zwei rundum gelungene Jugendhandballtage zurück. Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, gelebtem Fairplay, guter Organisation und großer Unterstützung machte das Turnier erneut zu einem besonderen Handballfest für die gesamte Region.

Bilder und Text: Johannes Weber


