Was für ein bitterer Ausgang für uns im Auswärtsspiel bei der HSG Großenlüder/Hainzell. Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Halbzeit, mussten wir uns am Ende deutlich mit 29:40 geschlagen geben.
Von Beginn an entwickelte sich in der Lüdertalsporthalle ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nach 20 Minuten lag Großenlüder zwar erstmals mit zwei Toren vorne, doch wir blieben dran und fanden immer wieder Antworten.
Kurz vor der Halbzeit konnten wir den Anschluss halten, sodass es mit einem 19:21-Rückstand in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel waren wir zunächst noch gut im Spiel. Nikita Schmidt verkürzte kurz nach Wiederbeginn auf 20:22, doch Großenlüder konnte sich anschließend zunehmend absetzen. Während die Gastgeber ihren Vorsprung Schritt für Schritt ausbauten, fanden wir immer weniger Lösungen gegen die offensive Abwehr und mussten uns schließlich einem immer größer werdenden Rückstand stellen.
Beim Stand von 29:24 nach knapp 39 Minuten betrug der Rückstand erstmals fünf Tore. Wir versuchten weiterhin alles, um noch einmal zurückzukommen, doch Großenlüder ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. In der Schlussphase konnten die Gastgeber den Abstand weiter vergrößern und sorgten mit dem 40:29 kurz vor dem Ende für den Schlusspunkt.
Natürlich fällt es nach einer Niederlage mit elf Toren Unterschied schwer, etwas Positives mitzunehmen. Trotzdem hat gerade die erste Halbzeit gezeigt, dass wir mit einer Mannschaft wie Großenlüder lange mithalten können. Jetzt gilt es, die richtigen Lehren aus dem Spiel zu ziehen, weiterzuarbeiten und in den kommenden Spielen wieder über die gesamte Spielzeit unsere Leistung abzurufen.
Am Ende verlieren wir auswärts bei der HSG Großenlüder/Hainzell mit 29:40. Kopf hoch und weiter!


