25 Jahre SHG Hofgeismar/Grebenstein: Ein Vierteljahrhundert Handball, Gemeinschaft und Ehrenamt

SHG Hofgeismar/Grebenstein blickt zum Jubiläum auf bewegte Geschichte, sportliche Höhepunkte und das Engagement vieler Menschen zurück

Hofgeismar/Grebenstein. Die SHG Hofgeismar/Grebenstein feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Aus dem Zusammenschluss zweier Handballstandorte ist seit 1999 und mit der Gründung der SHG im Juni 2001 eine feste Größe in der Region entstanden: sportlich ambitioniert, getragen vom Ehrenamt und geprägt von Menschen, die Verantwortung übernommen haben.

Gemeinsam stärker: Von Hofgeismar und Grebenstein zur SHG

Was heute selbstverständlich wirkt, begann als mutige Entscheidung. Angesichts schwieriger personeller Voraussetzungen entschieden sich Verantwortliche aus Hofgeismar und Grebenstein, die Kräfte zu bündeln. Aus der zunächst entstandenen Männerspielgemeinschaft entwickelte sich eine gemeinsame Struktur, die bald auch im Jugendbereich Wirkung zeigte.

Zu den prägenden Persönlichkeiten der Anfangsjahre gehörten unter anderem Andreas „Lutsche“ Streller, Eberhard Davin, Detlef Schröer, Joachim Krüger, Thomas Melzer und Karl-Klaus Thöne. Sie setzten sich dafür ein, dass aus zwei Vereinen eine verlässliche sportliche Gemeinschaft werden konnte.

Ein Name mit Wiedererkennungswert

Auch der Name wurde zu einem Markenzeichen. Während in offiziellen Unterlagen bis heute die Bezeichnung HSG Hofgeismar/Grebenstein verwendet wird, hat sich im Vereinsleben und in der Region die SHG Hofgeismar/Grebenstein etabliert. Die ungewöhnliche Abkürzung steht längst nicht mehr nur für einen organisatorischen Zusammenschluss, sondern für ein gemeinsames Selbstverständnis.

Sportliche Höhepunkte und prägende Erfahrungen

Die Geschichte der SHG ist geprägt von Erfolgen, Rückschlägen und vielen Momenten, die bis heute in Erinnerung geblieben sind. Bereits in der Saison 2001/2002 gelang den Damen der Aufstieg in die Landesliga. In den folgenden Jahren zeigten die Mannschaften immer wieder, dass die Spielgemeinschaft sportlich konkurrenzfähig ist und zugleich aus schwierigen Situationen lernen kann.

Besonders eindrucksvoll war die Saison 2004/2005: Gleich vier SHG-Mannschaften wurden Meister. Die erste Herrenmannschaft schaffte in einem dramatischen Entscheidungsspiel gegen Wehlheiden vor mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern den Wiederaufstieg in die Landesliga.

Auch bittere Erfahrungen gehören zur Vereinsgeschichte. Dazu zählen Abstiege trotz großer sportlicher Anstrengungen, organisatorische Herausforderungen und die Erkenntnis, dass ein Handballverein weit mehr braucht als Spielerinnen und Spieler: Trainer, Betreuer, Vorstände, Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre, Eltern, Sponsoren und viele helfende Hände im Hintergrund.

Jugendarbeit als Fundament

Ein zentrales Fundament der SHG ist seit jeher die Jugendarbeit. Von den Minis über die Jugendmannschaften bis zu den Senioren lebt der Verein davon, Kinder und Jugendliche für den Handballsport zu begeistern, Übergänge zu gestalten und Verantwortung weiterzugeben.

Ein alter Trainingsplan aus den Anfangsjahren zeigt, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter dem Vereinsleben steckt: Training vorbereiten, Mannschaften betreuen, Fahrten organisieren, Turniere planen und zahllose Aufgaben erledigen, die im Spielbericht nicht auftauchen, aber den Verein zusammenhalten.

Besondere Veranstaltungen und bleibende Erinnerungen

Neben dem regulären Spielbetrieb stellte die SHG immer wieder besondere Veranstaltungen auf die Beine. Ein Höhepunkt war 2013 der Besuch der Füchse Berlin, der rund 700 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Halle brachte. Solche Ereignisse zeigen, was möglich wird, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.

Dank an alle, die die SHG tragen

Zum Jubiläum richtet die SHG ihren Dank an alle, die in den vergangenen 25 Jahren zum Vereinsleben beigetragen haben: an die Gründer und Wegbereiter, Vorstände, Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre, Eltern, Fahrer, Sponsoren, den Förderverein, die Städte Hofgeismar und Grebenstein, die Stammvereine sowie an alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund.

Besonders erinnert die SHG auch an die Menschen, die den Weg des Vereins mitgeprägt haben und heute nicht mehr dabei sein können. Stellvertretend wurden Andreas „Lutsche“ Streller und Heinz-Henner Hoffmann genannt, deren Einsatz und Persönlichkeit im Verein unvergessen bleiben.

„Wenn man 25 Jahre SHG in einem Satz zusammenfassen wollte, müsste dieser Satz heißen: Es waren immer wieder Menschen da, die Verantwortung übernommen haben.“

Aus Hofgeismar und Grebenstein wurde im Laufe der Jahre mehr als eine Spielgemeinschaft. Es entstand ein gemeinsames sportliches Zuhause für Generationen von Spielerinnen und Spielern – von den Minis bis zu den Senioren. Mit Blick auf die kommenden Jahre möchte die SHG diese Geschichte fortschreiben und weiter Menschen für den Handballsport begeistern.

Text: SHG, Bilder: Celine Gundlach